Die Energie-Agenten sind los!

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Bewusst Kühlen & Gefrieren

Kühl- und Gefriergeräte gibt es heute in den Super-Energiesparklassen A+, A++ und sogar schon in A+++. Und das ist gut so. Schließlich sind Kühl- und Gefriergeräte 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr im Einsatz. Der Kauf von energiesparenden Geräten zahlt sich also rasch aus. Auch bei den Lebensmitteln selbst können Sie sparen. Wer Lebensmittel saisongerecht kauft und richtig lagert, verlängert nicht nur ihre Haltbarkeit deutlich. Sie behalten länger ihre Frische, ihren Geschmack und Genuss. Tägliches Einkaufen ist nicht mehr notwendig. Hier die wichtigsten Lagertipps:

Lebensmittel nur gut verpackt oder gut zugedeckt aufbewahren. Ausnahme Obst und Gemüse und Fleisch, das aus der Verpackung genommen werden muss. Fleisch wird am besten offen in der Nullgradzone gelagert. Entfernen Sie dazu die Frischhaltefolie oder geben Sie das Fleisch in belüftete Frischhalteboxen. Die Abtrocknung der Fleischoberfläche wirkt keimhemmend und bewirkt eine längere Haltbarkeit. Verschiedene Fleischsorten dürfen sich nicht berühren.

Kühlkette: Beim Kühlen und Gefrieren die Kühlkette so kurz wie möglich unterbrechen! Die gekauften Produkte sollten so schnell wie möglich nach Hausge gebracht werden. Kühltasche und Kühlakkus sind in der warmen Jahreszeit unabdingbar. Super-Kühl-Funktion beim Kühlen und Super-Frost-Funktion beim Einfrieren sorgen dafür, dass die Lebensmittel schnell und schonend gekühlt werden.

Auskühlen lassen: Warme Speisen in Kühlschrank oder Gefrierfach bedeuten, dass die Geräte auf Hochtouren laufen, um die Temperatur zu halten. Wer die Speisen gut abkühlen lässt, spart Energie.

Je leichter ein Lebensmittel verdirbt, desto kälter sollte es gelagert werden. Das kälteste Fach im Kühlbereich ist oberhalb der Gemüselade (+2°). Je weiter oben, desto höher die Temperatur (bis +10°). Gilt auch für den Türraum.

0°C Zonen / Frischezonen gibt es in zwei Ausführungen. In der trockenen herrscht eine Luftfeuchtigkeit um die 50%. Das ist ideal für Fleisch, Wurst, Fisch, aber auch für Milchprodukte. Die feuchte Frischhaltezone hat eine Luftfeuchtigkeit bis zu 90%. So bleiben alle Salate, Kraut, Karotten und alle Kohlarten wie Karfiol lange knackig. Als Faustregel gilt: Lebensmittel bleiben dreimal so lange frisch.

In der Gemüselade bei +8°C können Obst und Gemüse offen gelagert werden.

Manche Obstsorten scheiden Naturgase aus. Empfindliche Obst- und Gemüsesorten verderben so schneller. Deshalb sollten Sie Kohlarten, Kiwis, Äpfel, Mangos, Gurken, Tomaten, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche, Marillen, Zwetschken, Feigen und Avocados nicht gemeinsam in einer Schale aufbewahren sondern getrennt in Papier wickeln.

Eisfrei: Kühl- und Gefriergeräte, die sich automatisch abtauen, sparen nicht nur Arbeit sondern auch Geld. Denn die früher wohl bekannte Eisschicht im Kühl- und Gefrierbereich blockierte den Luftstrom und sorgte für einen höheren Energiebedarf.

 

Bitte nicht

Milch direkt aus der Frischhaltezone verwenden: Die Frischhaltezone ist gerade bei Milchprodukten nur zur Vorratshaltung gedacht. Bitte vor der Verwendung in die normale Kühlzone stellen oder bei Zimmertemperatur „anwärmen“ lassen.


Käse gleich auf den Tisch: Käse darf nicht zu kalt sein, sonst kann er sein Aroma nicht entfalten. Besser: Vor dem Verzehr auf Zimmertemperatur bringen.  
 
Zitrusfrüchte im Kühlschrank: Zitronen, Orangen, Grapefruits und andere Zitrusfrüchte gehören gar nicht in den Kühlschrank. 


Für stark wasserhaltiges Gemüse und Obst sind Frischhaltezonen nicht geeignet. Tomaten, Gurken und Paprika gehören in die Gemüselade. Der Grund: Dieses empfindliche Gemüse verliert an Geschmack.  


Zum Gefrieren nicht geeignet sind Weintrauben, Blattsalate, Radieschen, Rettich, Sauerrahm, Mayonnaise, ganze Eier, Zwiebel, Äpfel und Birnen.