Wednesday, 20. February 2008
Jedes Jahr passieren etwa 400.000 Unfälle im Haushalt. Das zeigt etwa diese Studie. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit warnt jedes Jahr, Herdplatten nicht unbeaufsichtigt zu lassen und entsprechend zu sichern. Eine Lösung sind hier Induktionskochplatten. Sie funktionieren über ein elektromagnetisches Feld, das den Topfboden erhitzt. Die Platte selbst bleibt kühl und wird nur durch die Rückwärme des Topfes erwärmt. Klingt kompliziert, ist es auch. Aber die Auswirkungen sind super.
Steht kein Topf auf der Platte, gibt es auch keine Hitze. Und: wenn der Topf zu heiß wird, schaltet sich die Induktionsplatte aus. Dieses Experiment war mir übrigens zu gefährlich. Aber dafür gibt es ja die Jungs von Galileo. Unter dem Motto Alltagsirrtümer hat das Galileo-Team unterschiedliche Theorien getestet, unter anderem, wie lange es dauert, bis sich ein Topf mit Frittieröl selbst entzündet. Getestet haben sie auf einem Gasherd, einem normalen Elektroherd und auf einem Induktionskochfeld. Das Ergebnis: Beim Gasherd hätten vergessliche Köche etwa eine halbe Stunde Zeit, bevor das Fett zu brennen beginnt, beim E-Herd zumindest eine Stunde. Und beim Induktionsherd passiert – nix. Knapp vor dem Siedepunkt schaltet sich die Platte einfach ab. Erstaunlich. Aber das hat mich vollends von der Technik überzeugt. Nicht nur kindersicher, sondern auch beruhigend für vergessliche Menschen wie mich. Außerdem ist Induktionskochen besonders schnell und besonders energiesparend.
So funktioniert Induktionskochen:
Und wer hat`s? Induktionskochplatten gibt es von AEG, Bauknecht, Bosch, Electrolux Juno Zanussi, Elektra Bregenz, Gorenje, Miele, Neff, Siemens und Whirlpool.
Bericht:
feelia