Friday, 6. June 2008
Die Euro kommt. Und schön langsam stellt sich bei immer mehr Österreichern doch eine freudige Erwartung ein. Da alleine jubeln oder ärgern nur halb so lustig ist, plane ich - wie wohl viele andere - gemeinsames Fußballschauen mit Freunden. Wer Privatfestln den allgemeinen Public Viewing-Events vorzieht, der kann sich schon mal auf jede Menge Geschirr gefasst machen. Deshalb habe ich bei Geschirrspülern schlau gemacht, wie ich möglichst rasch zu frischem Geschirr komme. Hier das Ergebnis:
Variante 1: Kurzprogramme
Kurzprogramme spülen in der Regel so ab, dass sie bei 40°C spülen und einfach auf Vorspülen und Trocknen verzichten. In den letzten Jahren sind sie immer schneller geworden. Nur noch zwanzig Minuten bis zu einer halben Stunde benötigen die schnellsten. Das Kurzprogramm ist ideal, wenn schnell Geschirr benötigt wird. Allerdings darf das Geschirr nur leicht verschmutzt sein, etwa Kaffeegeschirr. Da der Trockengang wegfällt, ist das Kurzprogramm auch für Gläser nicht geeignet. Es sei denn, Sie trocknen alle Gläser händisch ab.
Variante 2: verkürzte Programme
Immer mehr Geschirrspüler haben einen "Beschleuniger" eingebaut. Mit dieser Taste halbiert sich die Spülzeit beim aktuell gewählten Spülprogramm. Das Programm durchläuft ganz normal alle vorgesehenen Spülgänge - von Vorspülen über Zwischenspülen und Klarspülen bis hin zum Trocknen - nur doppelt so schnell. Bei stark verschmutztem Geschirr wähle ich also das Programm Intensiv mit 75°C und drücke die "Zeitspar-Taste". Statt fast drei Stunden benötigt der Geschirrspüler nur noch ein einhalb Stunden - bei gleichem Ergebnis. Super ist das!
Alles Zeitsparen?
Das Schnellprogramm heißt überall anders. Achten Sie auf Bezeichnungen wie "VarioSpeed" oder "Turbo" oder "Quick". Und warum sind die Programme nicht von vornherein kürzer? Die Antwort ist einfach: Schnelligkeit braucht Kraft, sprich Wasser und Strom.

Meine Meinung
Kurzprogramme und zeitverkürzte Programme sind ein Segen für alle, die es eilig haben und dringend Geschirr-Nachschub brauchen.
Die Geräte gibt es bei folgenden Herstellern: AEG, Bauknecht, Bosch, Electrolux Juno Zanussi, Elektra Bregenz, Gorenje, Miele, Neff, Siemens und Whirlpool.
Bericht:
feelia