Wednesday, 19. August 2009
Wenn ich ein neues Hausgerät kaufe, dann achte ich vor allem auf die Funktionen und die Energieverbrauchsetikette. Schließlich möchte ich ein Gerät, das viel kann und trotzdem möglichst wenig Strom verbraucht. Also Geräte mit Energieklasse A. Aber genau das wird immer schwieriger. Denn die meisten Geräte haben schon Energieklasse A, laut Gfk bereit mehr als 80 %.
Bei Kühlschränken und Gefriergeräten geht’s ja noch. Da gibt es schon Supersparklassen mit A+ und A++. A+ bedeutet, dass das Gerät um 25 % weniger Strom verbraucht als für Energieklasse A erforderlich. Bei A++ sind es sogar um 45 % weniger. Aber sonst? Wie kann ich A von A unterscheiden? Die Bandbreite reicht von „knapp die Anforderungen geschafft“ bis „weit weniger“.
Nur ein Beispiel: Eine Waschmaschine mit der Energieklasse A darf maximal 0,19 kWh Strom pro kg Wäsche im Programm 60°C Bunt-/Kochwäsche verbrauchen. Bei einer durchschnittlichen Beladung von 6 kg sind das 1,14 kWh pro Waschgang. Im Durchschnitt verbrauchen die Marken-Waschmaschinen aber heute um 11 % weniger, nämlich nur 0,17 kWh pro kg Wäsche oder 1,02 kWh pro Waschgang. Das klingt nicht viel, läppert sich aber.
Deshalb schaue ich nicht nur auf den grünen Balken und das Label, sondern auch auf den tatsächlichen Energieverbrauch. Der steht übrigens auch auf der Energieverbrauchsetikette und in jeder Gebrauchsanweisung.
Bericht:
feelia