Wednesday, 16. September 2009
Wer kennt es nicht, dass Honig mit der Zeit kristallisiert? Das ist ganz normal und geschieht je nach Honig Art früher oder später. Ist es passiert, hilft es den Honig in ein warmes Wasserbad zu stellen. Achtung, das Wasser darf nicht kochen. Die ideale Wassertemperatur liegt bei 38 Grad Celsius. Ansonsten gehen wertvolle Inhaltsstoffe des Honigs verloren. Wer sich das Baden des Honigs im warmen Wasserbad ersparen will, der friert Honig einfach ein. Dadurch kann der Honig nicht auskristallisieren, die Qualität und der Geschmack werden aber nicht beeinträchtigt. Diesen Tipp habe ich von einem erfahren Vorarlberger Imker übernommen, der mit seiner gesamten Jahresproduktion auf diese Weise verfährt. Außerdem rät er dazu, Honig kühl aufzubewahren – die ideale Lagertemperatur liegt bei 14 Grad Celsius.
Übrigens hat der Österreichische Imkerbund ein von der Europäischen Union gefördertes Forschungsprojekt durchgeführt und kam dabei zu folgenden Erkenntnissen:
Honig ist gesundheitsfördernd, weil er das Immunsystem stärkt und dadurch Infekte reduziert oder vermindert werden können.
Honig macht länger fit, weil er positive Wirkung auf verschiedene „Befindlichkeiten“ wie körperliche Belastbarkeit, Schlafqualität, psychisches Wohlbefinden, Muskelkrämpfe hat.
Honig erleichtert das Abnehmen, weil er eine regulative Wirkung bei Verdauungsstörungen wie chronischer Verstopfung hat. Dabei hat Honig keine negativen Einflüsse auf Harnsäure-, Cholesterin- und Triglyceridspiegel.

Bericht:
feelia