Thursday, 5. November 2009

Niedrig, niedriger – was ist dran an 30°C und weniger?

waschmaschine Prinzipiell bin ich ein sparsamer Mensch: Ob Zeit oder Geld, ich bemühe mich immer am Boden zu bleiben und nicht zu übertreiben. Das gelingt mir jetzt auch mit meiner neuen Waschmaschine. Besonders dann, wenn ich meine Wäsche mit niedrigen Temperaturen wasche.

Möglich ist dies, weil die Markenhersteller heute Modelle anbieten, wo Waschprogramme mit weniger als 30°C selbst gewählt werden können. Bei leicht verschmutzten Textilien wie einmal getragene Blusen oder Hemden, T-Shirt oder Sportbekleidung ist dies sehr praktisch. Denn Wäsche mit niedriger Temperatur gewaschen bringt gleich drei Vorteile:

1. Die Waschzeiten sind kürzer. Damit kann ich meine Wäsche schneller wieder tragen.

2. Der Energieverbrauch ist deutlich geringer. Mit 20°C statt mit 60°C gewaschen bedeutet bis zu ¾ weniger Strom. Damit leiste auch ich einen wertvollen Beitrag für unsere Umwelt.

3. Weniger Strom heißt niedrigere Stromrechnung. Damit bleibt mir mehr Geld.

Wichtig zu wissen ist, dass für das Waschen mit kaltem oder nur handwarmem Wasser eigene Waschmittel einzusetzen sind. Nur so kann ein gutes Waschergebnis erreicht werden. Diese Produkte sind extra gekennzeichnet.

Dass das Waschen mit niedrigen Temperaturen und dem geeigneten Waschmittel eine absolut hygienisch saubere Wäsche ergibt, belegt eine aktuelle Studie des deutschen Öko-Instituts in Freiburg. Lediglich in Zeiten von Grippe und Erkältungen ist empfohlen, mit 60°C und Waschmitteln, die Bleichmittel enthalten, zu waschen.

Lesetipp www.oeko.de/oekodoc/289/2006-008-de.pdf

Futura Messe Salzburg. Foto: Andreas Kolarik, 17.09.09

Bericht: feelia

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