Monday, 11. January 2010
Neulich zu Gast bei einer Freundin zum Essen, führte mich der Weg auch in ihre neue Küche. Sehr begeistert erzählte sie mir von ihrem neuen Herd mit Induktionskochplatte. Sie schwärmte davon, dass alles viel schneller geht und die Energieersparnis enorm ist.
Ich kann diese positiven Eigenschaften nur unterstützen, denn ein Induktionsherd macht Kochen zu einem regelrechten Erlebnis!
Wichtig zu beachten ist aber, dass man nicht jedes Geschirr für einen Induktionsherd verwenden kann. Der Topfboden muss aus magnetisierbarem (ferromagnetischem) Edelstahl, Gusseisen oder emailiertem Stahl sein. Bei der Wärmeerzeugung wirkt eine elektrische Spule unter der Kochzone mit dem Kochgeschirr zusammen. Dabei wird durch elektromagnetische Wechselfelder die Wärme direkt im Topfboden erzeugt. Dadurch wird die Hitze punktgenau dort erzeugt, wo sie gebraucht wird: im Topfboden. Das Kochfeld dient eigentlich nur als Standfläche, es glühen weder Heizdrähte, noch wird das Glaskeramikfeld heiß. Im übertragenen Sinne bleibt also beim Induktionskochen die Küche kalt.
Tipp: Mit einem normalen Magneten kann man selbst testen, ob das eigene Kochgeschirr für das Induktionskochen verwendet werden kann. Haftet der Magnet am Boden, ist der Topf einsetzbar.

Bericht:
feelia