Monday, 1. February 2010
Hatten Sie auch schon einmal Nachbarn, von denen Sie genau gewusst haben, wann sie ihre Wäsche waschen, weil das Dröhnen beim Schleudern alle Wände durchdrungen hat? Letzten Monat ist neben mir eine neue, sehr umweltbewusste Nachbarin eingezogen, die zu meiner großen Freude eine neue Waschmaschine mitgebracht hat. Sie hat mich von meinem “Schleudertrauma” befreit und mir Interessantes erzählt:
Wer beim Waschvorgang von Koch- und Buntwäsche die höchste Schleuderanzahl einstellt, sorgt gleich für zwei Vorteile: Man spart Energie und Zeit! Das Schleuderprogramm mit 1.400 Umdrehungen/min. entfeuchtet die Wäsche beispielsweise bereits um die Hälfte und trocknet sie optimal vor. So spart man Energie, weil der anschließende Trocknungsvorgang dadurch kürzer dauert. D.h. je höher die Schleuderdrehzahl der Waschmaschine desto geringer ist der Energieverbrauch beim Trocknen danach.
Die neuesten Geräte am Markt verfügen über eine Stabilisierungsautomatik oder Unwuchterkennung. Das Ergebnis dieses Kontrollsystems: extrem leise Betriebsgeräusche selbst bei Höchstschleuderanzahlen von 1600 U/min, effizientes Schleudern sowie maximale Geräteschonung.
Mit neuen Geräten werden also Nerven und Wäsche geschont!

Weitere Begriffsklärungen zum Thema Schleudern sind im Wörterbuch zu finden.
Bericht:
feelia