Podcast #1: Das Alter braucht ein neues Image

Bei unserem ersten Podcast diskutieren wir darüber, warum das Alter ein neues Image braucht. Dabei tauchen vielen Fragen rund um das Alter auf:

  • Was bedeutet Image überhaupt?
  • Was ist schon alt? Dazu haben wir eine Definition der WHO über den Begriff Alter gefunden?
  • Was bringen Plus-/Minuslisten, um mit dem Älterwerden besser fertig zu werden?
  • Welche Frauen können Vorbilder für das Älterwerden sein bzw. welche Eigenschaften machen Mut?
  • Habt ihr Vorbilder für das Alter?

Wir laden euch ein: Hört euch unseren Podcast an und gebt uns Feedback. Lasst uns wissen, wir ihr zum Thema steht und wie ihr es mit Vorbildern haltet.

2 Kommentare

  1. Ihr, fell-well-Frauen habt euch ein spannendes Thema ausgesucht. Spannend deshalb, weil wir erstmals Alter unter einer Vielzahl von Faktoren betrachten. Unsere persönliche Betroffenheit, die gesellschaftliche und wirtschaftliche sowie die permante Veränderung die überall stattfindet. Zuerst die persönliche Betroffenheit: gegen 40 habe ich zusehens bemerkt, man wird „unsichtbar“. Wer von uns kennt nicht das Gefühl an der roten Ampel mal kurz zu flirten? Doch das Lächeln wird nicht erwidert, wird ignoriert. Die ersten weißen Haare werden nicht gefärbt, die Falten nicht geglättet, sichtbare Altersspuren werden nicht geschönt. Warum auch?
    Ich bin heute 57 Jahre jung, mir geht es gut, fühl mich rundum wohl in meiner Haut. Vorbilder gab es genug in jungen Jahren (Romy Schneider, Jane Fonda, Lauren Hutton, Bette Davis, Vanessa Redgrave etc.) alles sehr eigenwillige Persönlichkeiten, bis heute;-) Derzeit habe ich kein Vorbild. Vielmehr suche ich die Verbindung zu all den Frauen aus der Vergangenheit die erkämpft haben, was uns heute selbstverständlich ist. Namenlose Heldinnen die mir klar machen, egal was es betrifft – „nicht so schlimm, war damals schlimmer“;-) Die Geschichte ist voll von w u n d e r b a r e n starken Frauen/Vorbildern! Die wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Stellung des Alters ist – wem wunderts – nur nach „Bedarf“gegeben. Wissen wir, kennen wir, machen wir nicht mit. Basta. Wir Frauen haben jetzt die Kraft und Stärke unsere r e i f e Weiblichkeit in allen Bereichen wirken zu lassen. Ich sehe uns als „wärmende“ Stütze in der Gesellschaft, als Vorbild für unsere Kinder und Enkerln sowie das Erbe vorrangegangenen Frauen anzunehmen und weiterzuführen. JEDER Mensch ist eine einzigartige Metamorphose. Wie kurz nur war die Kindheit, die Pupertät, wie überraschend prägend die Mutterschaft, wie herausfordernd das Arbeits- und Gemeinschaftsleben… unentwegt N E U E S, ist jetzt nicht anders. Der einzige Unterschied ist, wir haben viele innere und äußere Kämpfe ausgetragen und wissen wer wir sind. Was uns ausmacht und vor allem wissen wir, was wir nicht mehr wollen und brauchen. Das macht stark, mächtig. Einige Freundinnen von mir sind 70+ und jede EINZELNE ist wunderbar. Alle arbeiten, ihre „spärliche“ Freizeit geht für Mann, Kinder sowie Enkelkinder auf und immer wieder bestätigt sich, SIE sind die Hüterinnen der Familie. Welch wunderbare Aufgabe, welch grossartige Vorbilder, welch Segen!
    Abschließend hoffe ich, echt alt zu werden (88 wäre fein) – diese Zeit will genutzt werden zum Segen ALLER;-)
    Ich wünsche euch viele spannende Diskussionen, Beiträge sowie unzählige Aha-Erlebnisse im WUNDER LEBEN. Alles Liebe Majella Reismann (Mare;-)

  2. Mein persönliches Vorbild ist seit 3 Jahrzehnten ISABELLA ROSSELINI – damals schon „ein ganz besonderes Werbe-Gesicht“ für LANCOME. Sie hat mich in meinem jungen Erwachsenenalter schon mit ihrer natürlichen und ganz besonders eleganten Ausstrahlung fasziniert – und nun wurde sie von LANCOME abermals geholt – mit über 60 ist sie für eine neue Generation von Frauen ein tolles Testimonial – und sie hat darüber auch einen Beitrag in einem sozialen Netzwerk veröffentlicht – mit über 8 Mio Likes…. Großartig!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.