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Bewusst Geschirr spülen
Das richtige Spülprogramm zu finden, ist gar nicht leicht. Wir möchten Wasser und Strom sparen und garantiert sauberes Geschirr. Das schwierigste daran: Im Alltag besteht ein Geschirrstapel nicht nur aus Gläsern oder nur Töpfen sondern ist bunt gemischt.
Tipps
Händisches Abwaschen oder Vorspülen ist nicht notwendig sondern kostet unnötig Wasser und Energie. Besser: Essensreste in den Mistkübel.
Ein Geschirrspüler ist kein Müllschlucker. Damit keine Speisereste die Pumpe verstopfen, befindet sich im Spülboden ein Sieb. Doch auch dieses hat nur eine begrenzte Aufnahmekapazität. Deshalb gilt: Essensreste gehören in den Mülleimer, nicht in den Geschirrspüler. Abspülen des Geschirrs ist aber nicht notwendig.
Geschirr so einsortieren, dass die Teile nicht aufeinander liegen sondern von allen Seiten gut mit Wasser umspült werden können. Sonst kann das Geschirr nicht sauber werden. Prinzipiell gilt: Wasser kommt von unten von oben und bei manchen Modellen auch von der Rückwand. Die Sprüharme müssen sich noch frei bewegen lassen. Sind sie von Geschirr blockiert, dann spült der Geschirrspüler nicht richtig.
Die Temperatur sollte immer an das empfindlichste Geschirr im Stapel angepasst sein. Für Wein- und Biergläser gibt es Schonprogramme mit 45-65°C oder spezielle Glasprogramme. Dazu kann man leicht verschmutzte Teller, Salatschüsseln und Besteck mischen.
Das Kurzprogramm ist ideal, wenn schnell Geschirr benötigt wird. Allerdings darf das Geschirr nur leicht verschmutzt sein, etwa Kaffeegeschirr. Da der Trockengang wegfällt, ist das Kurzprogramm auch für Gläser nicht geeignet. Es sei denn, Sie trocknen alle Gläser händisch ab.
Beim Energiesparprogramm wird die niedrige Wassertemperatur durch eine verlängerte Laufzeit wett gemacht. Ideal für normal verschmutztes Geschirr des Alltags. Auch Wassergläser und Gefäße mit einem stärkeren Glas sind im Energiesparprogramm gut aufgehoben.
Für stärkere Verschmutzungen und Töpfe ist das Automatik-Programm die beste Wahl. Denn es passt sich an den Bedarf an: Die Wassertemperatur schwankt je nach Verschmutzung zwischen 55°C und 75°C, Vor- und Zwischenspülen gibt es nur, wenn es notwendig ist.
Bleibt nur noch stark verschmutztes Geschirr. Ganz klar: Nehmen Sie das Intensivprogramm. Bei Temperaturen von 70°C hat auch der stärkste Schmutz keine Chance.

Bitte nicht in den Geschirrspüler
Besteck, Töpfe und Pfannen sowie alles Zubehör wie etwa Teesiebe müssen rostfrei und spülmaschinentauglich sind. Sonst können hässliche Rostflecken entstehen.
Wenn der Rost schon da ist: Edelstahlreiniger lösen den Rost und schützen das Besteck vor erneutem Anlaufen.
Nicht für den Geschirrspüler geeignet sind folgende Gegenstände:
Holz wird ausgelaugt und unansehnlich.
Küchenmesser können stumpf werden.
Nicht hitzebeständige Kunststoffteile können sich verformen.
Kunstgewerbliche Teile mit Dekoraufdruck oder antike Gegenstände sind nicht spülmaschinenfest.
Kupfer-, Messing-, Zinn- und Aluminiumgegenstände können sich verfärben.
Ausnahme: Silber kann ohne weiteres in der Maschine gespült werden.
Tipp
Dekoraufdrucke sind dann geeignet, wenn diese mit einer zusätzlichen Glasur überzogen sind. Beim Kauf darauf achten, ob diese spülgeeignet sind.