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Wäschetrockner

Wäschetrockner – A-Geräte im Vormarsch
 

24 Prozent der Österreicher haben schon einen. Und möchten ihn auch nie wieder hergeben. Die Rede ist vom Wäschetrockner. Kein Wunder. Schließlich sparen Trockner jede Menge Zeit und einen Großteil der unbeliebten Bügelarbeit.

Mehr als 83 Stunden pro Jahr oder mehr als zwei Arbeitswochen bügeln die Österreicher laut einer IMAS-Studie. Mit einem modernen Wäschetrockner lässt sich ein Großteil dieser Bügelzeit einsparen. Spezieller Knitterschutz reduziert während dem Trocknen die Falten in der Wäsche deutlich. Manche Modelle haben sogar eigene „Bügel- oder Glättprogramme“. Die dauern nur 8 bis 25 Minuten und schaffen bis zu fünf Hemden. Das spart Zeit.

Lüften statt waschen


Rund 200 Waschgänge mit insgesamt rund 1.000 kg Wäsche wäscht ein durchschnittlicher Haushalt in Österreich pro Jahr. Doch viele Wäscheteile sind heute nicht verschmutzt, wenn sie in die Waschmaschine kommen. Gerade Oberbekleidung wandert oft schon nach einmal Tragen in die Waschmaschine. Schließlich ist es ein gutes Gefühl, wenn die Wäsche frisch gewaschen duftet. Und Aufhängen auf einem Kleiderbügel bringt oft nicht das gewünschte Ergebnis. Eine Alternative bietet das Refresh-Programm bei Wäschetrocknern. Hier wird die Wäsche gründlich durchgelüftet, lästige Gerüche verschwinden in kürzester Zeit. Das spart Zeit und im Vergleich zum Waschgang Wasser und Strom.

Hygienisch trocknen


Beim Trocknen im Wäschetrockner kommt die Wäsche kaum mit der Umgebungsluft in Berührung. Luftverschmutzung, Staub und Schimmelpilze haben damit keine Chance – ganz im Gegensatz zu Wäsche, die auf der Wäscheleine getrocknet wird. Gerade für Allergiker ist das ein wesentliches Kriterium, das Erleichterung schafft. Manche Trocknermodelle haben sogar spezielle Allergie-Programme. Diese töten Milben, Haut- und Schimmelpilze und mindestens 90 Prozent aller in der Wäsche befindlichen Keime. Aber auch so ist Trocknen im Wäschetrockner hygienischer. Durch Wäschedunst im Wohnraum steigt die Gefahr von Schimmelbildung, warnen Konsumentenschützer wie etwa der VKI.

Schonen statt verfilzen


Einen Wollpullover zu waschen, ist schon lange keine Kunst mehr. Handwaschprogramme bei Waschmaschinen haben die Handwäsche überflüssig gemacht. Aber wohin mit dem guten Stück? Wolle muss tropfnass und im Liegen vorsichtig getrocknet werden. Das dauert Tage. Mit neuen Trocknerprogrammen geht’s viel schneller. Viele Hersteller bieten bereits ein spezielles Wollprogramm. Entweder wird die Wolle im Finish aufgeplustert und damit besonders weich oder von Anfang bis Ende im Wollkorb bei niedrigen Temperaturen vorsichtig getrocknet. Moderne Wäschetrockner trocknen nur solange bis die Wäsche trocken ist. Entscheidend ist also nicht die Trockenzeit sondern die Restfeuchte. Sensible Sensoren messen, wie feucht die Wäsche noch ist und stoppen beim gewünschten Trocknungsgrad. Damit wird ein Übertrocknen und Einlaufen der Wäsche verhindert.

 

Wärmepumpentrockner im Vormarsch

Mit der Entwicklung von Wärmepumpentrocknern ist Bewegung in den Trocknermarkt gekommen. Schließlich machte die Ausnützung der Umgebungsluft via Wärmepumpe Geräte mit der besten Energieklasse A möglich.

Plus: Die Programme dauern mittlerweile nicht mehr viel länger als bei konventionellen Kondenstrocknern. 

Wer noch Bedenken gegen Wäschetrockner hat – das Forum Hausgeräte hat die Vorurteile überprüfen lassen.

Hier die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung des ÖTI Wien.